Liebe Bienen-Freunde!

Wir begrüßen Sie herzlich auf unserer Website und möchten Sie gern am Leben in unserer Bienen-Oase teilhaben lassen. Im Folgenden haben wir etwas Wissenswertes rund um die Biene, den Honig, die Arbeit des Imkers zusammen getragen.

Wie alles begann!

Es ist nun schon gut 5 Jahre her, als das erste Bienenvolk in unserem Garten einzog. Wir lieben die Natur und verbringen den größten Teil unserer Freizeit im Garten.

Natürlich wissen wir, wie wichtig Insekten und vor allem die Bienen für die Natur und uns Menschen sind und dass bereits ein dramatisches Insektensterben auf dem gesamten Erdball eingesetzt hat. Und Honig, diese leckere, süße und gesunde Köstlichkeit, mit den vielen wertwollen Inhaltsstoffen, essen wir selbstverständlich auch sehr gern. Aber selber einen Beitrag zu leisten, persönlich etwas zu tun, der Gedanke war neu. Das anfängliche kleine Hobby (es begann mit einem gekauften Bienenvolk, heute sind es bereits 10 Völker-durch eigene Ableger oder eingefangene Schwärme), entwickelte sich schnell zur Leidenschaft und wir steckten alle um uns herum an. Die Begeisterung für dieses kleine Insekt ist in der gesamten Familie und Freundeskreis groß. Und auch aus unserer Nachbarschaft wurde uns schon nach dem ersten Jahr berichtet, dass die Obsterträge gestiegen sind.

Es ist erwiesen, dass 85 % der Erträge in der Landwirtschaft von der Bestäubung der Biene abhängen.

Wissenswertes!

Wussten Sie schon, dass Honigbienen zum Beispiel für ein

  • 500 g Glas Honig 2.000.000 Blüten anfliegen müssen,
  • oder für dieses Glas 2,5 kg Nektar sammeln müssen,
  • sie 24 km/h fliegen können,
  • eine Biene in ihrem Leben 8000 km fliegt,
  • der Flugradius der Biene zwischen 3 und 7 km liegt, um Nektar zu sammeln
  • ohne die Biene es einen großen Teil unserer Nahrungsmittel nicht gäbe…?!

Keine Angst in der Schwarmzeit der Bienen!

Auch so etwas haben Sie sicher schon einmal gesehen:

Jedes Jahr im Mai, zur Zeit der Wildrosenblüte, schwärmen manche Bienenvölker aus. Das Volk eines Stockes teilt sich. Grund ist die natürliche Vermehrung.  Oft sieht man solch einen großen Schwarm Bienen in Form einer Traube an den unglaublichsten Stellen im Stadtbild hängen. Und man kann sich auf die Biene verlassen, kaum sieht man die ersten blühenden Wildrosen, geht es los. sie sind in Schwarmstimmung. Dann ist der Imker ständig auf Achse, diese Bienenvölker, sei es fremde oder auch die eigenen, wieder einzufangen. Es ist schon interessant, solch ein Spektakel mal zu beobachten, natürlich mit gehörigem Respekt und Abstand. Das Volk teilt sich und fliegt mit der alten Königin los, um sich ein neues zu Hause zu suchen. Dann sind 1000e Bienen unterwegs, eine dunkle Wolke von Bienen, ein Schwarm. Und wenn der Imker Glück hat, formieren sie sich erstmal in Nachbars Garten zu einer Traube im Apfelbaum, um dann nach einer gewissen Zeit das Ziel anzufliegen, welches durch die Kundschafter-Bienen ausgesucht wurde. Dann kann der Imker gleich handeln. Wer so etwas beobachtet, muss keine Angst haben, die Bienen tragen für 3 Tage Honig mit sich und sind in dieser Zeit wenig stechfreudig.

Merkwürdigerweise ist auch die Angst in unserer Familie, gestochen zu werden, nicht mehr so groß, seit wir einiges über dieses interessante Insekt wissen. Und es gibt noch so viel mehr Wissenswertes über unsere Honigbiene.

Honig aus der Bienen-Oase

Wir entnehmen den Honig nur zwischen Mai und Juli, In dieser Zeit wird er geschleudert und abgefüllt, das ist unser „Honigjahr“. Nach der letzten Entnahme verbleibt der Honig, den unsere Bienen noch erzeugen, als Nahrungsquelle für das Volk im Winter und es wird noch zugefüttert. Aber auch dann ist die Arbeit des Imkers noch lange nicht beendet. Er kümmert sich darum, dass die Völker stark und gesund bleiben, um gut über den Winter zu kommen. Bis dato haben unsere Völker die letzten Winter gut überstanden.

Unsere Bienen sammeln Pollen und Nektar in unserem Garten - der Bienen-Oase - sowie im Raum Wittenberg und Umgebung.

Unsere Honige sind naturbelassen, geschmackliche Unikate und absolut reine Bienenhonige! Unsere Obstgehölze werden nicht chemisch gegen Schädlinge gespritzt!

Wir haben in unserem diesjährigen Sortinment Raps-, Linden- und Frühjahrblütenhonig. Bei Interesse können Sie uns gern kontaktieren!

Der Raps verleitet dem Honig eine cremige oder auch feste, weiße bis elfenbeinfarbene Konsistenz mit charakteristischem milden Aroma.

Durch die Blüten von Lindenbäumen entsteht ein extrem süßer Honig von typisch fruchtigem, leicht minzigem Geschmack. Er hat eine grünlich-weiße, manchmal auch gelbliche Farbe.

Frühjahrsblütenhonig ist die allgemeine Sortenbezeichnung für einen Honig, der nicht überwiegend von einer Trachtpflanze stammt. In Süddeutschland wird zum Beispiel häufig ein Honig aus der Tracht von Obstblüte und dem gleichzeitig vorkommenden Löwenzahn als Blütenhonig bezeichnet. Dieser Blütenhonig hat eine hellgelbe Farbe und einen relativ milden Geschmack.

Haltbarkeit

Der älteste jemals von Archäologen gefundene Honig soll über 3000 Jahre alt sein und war noch genießbar. Das deutsche Gesetz verpflichtet uns aber, ein Mindesthaltbarkeitsdatum anzugeben. Doch Honig ist viele Jahre haltbar und kann auch nach Ablauf des Datums genossen werden. Allerdings verliert er über die Zeit an Aroma. Und wer freut sich nicht, wenn der Vorrat an Honig aufgebraucht ist und in der nächsten Saison wieder frisch geschleuderter Honig auf dem Frühstückstisch steht.

Naturreiner Imkerhonig kristallisiert nach einiger Zeit. Das ist eine ganz natürliche physikalische Veränderung.

  • Helle Sorten, wie Rapshonig, kristallisiert bereits nach einigen Tagen (viel Traubenzuckeranteil).
  • Dunkle Honige (Frühjahr / Sommer) bleiben lange flüssig (hoher Fruchtzuckeranteil).

Man bekommt festen Honig im Wasserbad bei maximal 40° wieder flüssig.

Sollten Sie einmal weiße Rückstände auf dem Honig oder am Rand des Glases feststellen, ist das kein schlechtes Qualitätsmerkmal. Im Gegenteil, das ist ein Zeichen von besonders trockenem und damit haltbarem Honig - die Haltbarkeit ist umso höher, je niedriger der Wasseranteil in ihm.

Wir hoffen nun, Ihr Interesse an unserem einheimischen Honig geweckt zu haben und würden uns freuen, wenn Sie uns auf einem Markt in der Region besuchen.

Die Verkaufsorte geben wir rechtzeitig auf unserer Website bekannt.

Ihre Familie Matussek

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